Einführung


Französische Grenadiere, Paradestellung um 1810
Zeitgenössische Zinnfiguren, wohl von C. Bergmann, Strassburg

Alfred R. Sulzer (Jahrgang 1948) hat über Jahrzehnte hinweg eine umfangreiche Sammlung von musealen Zinnfiguren und Zinnsoldaten des 18. und 19. Jahrhunderts aufgebaut. Er übte während vieler Jahre die Funktionen eines Obristen (Präsident) der Figurina Helvetica (Schweizerische Gesellschaft der Freunde der Zinnfigur) sowie eines Präsidenten des Zinnfiguren Museum Zürich aus.

Umständehalber musste das Zinnfiguren Museum Zürich auf den 30. April 2008 geschlossen werden; die Figurina Helvetica hat sich auf Ende 2009 aufgelöst.
www.zinnfigurenmuseum.ch
www.figurinahelvetica.ch

1989 erscheint die von ihm verfasste Monographie zum 150-jährigen Bestehen der bedeutenden Zinnfigurenfabrik Ernst Heinrichsen, Nürnberg im Selbstverlag.

1996 folgt der Katalog zur Spezial-Ausstellung „Spielzeugfiguren des Ersten und Zweiten Empire“ für das Napoleon-Museum, Arenenberg (Thurgau/Schweiz).

Im Jahr 2000 intensive Mitarbeit an der Gestaltung der epochalen Zinnfiguren-Ausstellung des Spielzeugmuseums Nürnberg; zwei Kapitel des Begleitbuches dieser gross angelegten Sonderausstellung, die von den Spielzeugmuseen Salzburg (Österreich) und Riehen (Schweiz) übernommen wurde, stammen aus seiner Feder.

Ausserdem Publikation von zahlreichen Beiträgen in schweizerischen und europäischen Fachzeitschriften.

2007 Gründung der Stiftung Zinnfiguren Sammlung Alfred R. Sulzer. Die gemeinnützige Stiftung bezweckt das Sammeln und Erforschen von Zinn-, Blei-, Papier- und Papiermâché Figuren des 18. und 19. Jahrhunderts. Ferner werden wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der alten Spielzeugfigur unterstützt.


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